Stück von Karl Schönherr

Der alte Grutz, ein harter Bauernschädel, will seinen Hof nicht übergeben und schon gar nicht sterben. Fast tritt ihn ein Roß ins Grab. Und was macht sein Sohn Hannes? Wird er endlich Bauer werden?

Als der Köhler mit seinen Buben auftaucht, erkennt Hannes, wieviel er schon versäumt hat. Und Mena, die resolute Wirtschafterin, wartet auf den Tod des Alten. Dann kann sie Hannes ehelichen und damit endlich eigenen Grund und Boden unter den Füßen haben. Mit ihr will Hannes seinem Leben eine Wendung geben.

Aber kaum vergeht der Winter, erwacht die Natur aufs Neue…

Unter der Regie des österreichischen Schauspielers Martin Leutgeb, früher am saarländischen Staatstheater, inzwischen bekannt aus Film und Fernsehen, finden sich nach dem vielbeachteten Erstling „Frau Suitner“ erneut erfahrene saarländische Amateurdarsteller zum zweiten Stück des Volkstheaters in der Kettenfabrik zusammen. Wieder wird ins pralle Menschenleben hineingeschaut, in die Seele der Zukurzgekommenen, ins Dasein der Verhinderten, die sich mit Freude und Inbrunst ihr Grab selber schaufeln oder darauf tanzen.

Es spielten:

Melitta Bach, Nadine Fleckinger, Daniela Kunzen, Heike Sutor, Matthias Dietzen, Michael Krauss, Markus Limberger, Dieter Meier, Frank Müller, Marcel Schmitz, Martin Sieren, Winfried Sutor und Markus Wantz.

Regie: Martin Leutgeb


Premiere war am 20. April 2019, weitere Termine am 22., 26., 27. und 28. April; 5., 10., 11., 12., 17., 18. und am 19. Mai 2019.

Foto oben: Winfried Sutor. Foro unten: Kerstin Krämer

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