Frau Suitner

 von Karl Schönherr

 

Das Ehepaar Suitner strebt im Leben nach materieller Sicherheit und opfert seine jungen Jahre dem Aufbau eines Krämerladens. Sorgen- und schuldenfrei bemerken Sie, es fehlt etwas zum Glück, was Frau Suitner nicht loslässt: ein Kind.

Sie fühlt sich minderwertig, so als hätte sie das Wichtigste in ihrem Leben versäumt. Doch ist es zu spät und der unerfüllte Kinderwunsch wird zur verzehrenden Qual. Ihren tiefen Kummer lässt sie sich nicht anmerken, schuftet und funktioniert weiter.

Dann stellt sie ein junges, fähiges und überall beliebtes Mädchen ein und macht ihren Mann trotz eigener Qualen immer wieder überdeutlich auf deren Vorzüge aufmerksam. Und als sie eines Tages Besorgungen in der Stadt zu erledigen hat, kann man sich plötzlich des Gefühls nicht erwehren, dass sich die fleißige Suitner aufmacht, um ihren letzten Gang zu gehen…

„Frau Suitner“ ist eines der schönsten, dichtesten und reifsten Dramen des bekannten Tiroler Volksdichters Karl Schönherr und wurde seit seiner Uraufführung im Jahre 1917 auf vielen Bühnen gespielt.

2014 war es erstmals im Saarland in saarländischer Mundart zu sehen - eine echte Besonderheit!

Mitwirkende waren:

Frau Suitner: Sandra Klein, Nadine Fleckinger als es Gretl, Enrico Tinebra als de Kasper Suitner, Melitta Bach als Zippl-Liss, Markus Müller als de Doggder, Benno Frey als Fritzje,  Heike Suto als die Bötin, Ida Jacobi als es Resi, Jochen Sauer als der Gemeindevorsteher, Marcel Schmitz als Rekrut, Andreas Blaesius als Musikant mit der Bluesharp, Winfried Sutor machte Einlass & Licht an, Dieter Meier übernahm Textübersetzung und Abendregie und die Regie führte Martin Leutgeb.

 

Premiere am 19. April 2014, weitere Vorstellungen 26. und 27 April, 2., 3.,4. Mai und vier Zusatzvorstellungen im Juli 2014.